Was nehme ich zum ersten Training mit?
Wenn vorhanden einen Kimono (keigo gi, do gi, gi) oder einen Trainingsanzug (Jogginganzug) mit langer Hose (die lange Hose ist vor allem bei Techniken, die im Knien ausgeführt werden, von Vorteil).
Weiters Hausschuhe (Für den Weg von der Garderobe bis zur Mattenfläche (Tatami)).
Allgemeine Informationen zum Trainingsablauf:
Am Beginn des Trainings sitzt man im Kniesitz (Seiza) in einer Reihe dem Trainer gegenüber und versucht sich zu sammeln und Aufmerksamkeit für das Training zu finden.
Nach einer kurzen Begrüßung, bei der man sich sowohl vor der Kamiza (Ehrenwand), als auch vor dem Trainer verneigt, gliedert sich das weitere Training meistens in vier Teile:
- Aufwärmen und Atemübungen
- Fallschule
- Technischer Teil mit Partnerübungen
Nachdem der Trainer eine Technik vorgezeigt hat, sucht man sich einen Partner und verneigt sich vor ihm (Oberkörper leicht vorbeugen), dann einigt man sich, wer der Angreifer (Uke) und wer der Verteidiger (Tori) ist. Die Techniken werden vier mal abwechselnd rechts und links ausgeübt, dann tauscht man die Rollen.
Während der Trainer eine Technik vorzeigt, begibt man sich wie am Beginn in den Kniesitz (Bei Knieproblemen ist auch der Schneidersitz möglich). Beim Ausführen der nächsten Technik sucht man sich einen anderen Partner.
Es ist zu empfehlen fortgeschrittene Trainingspartner (erkennbar am Hakama (schwarzer Hosenrock)) zu wählen.
- Abwärmen mit Atemübungen und/oder Massage
Einige Worte zur Etikette:
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, bei der auch die Tradition, sprich die japanische Etikette gepflegt wird.
Dies mag für uns Europäer oft recht eigenartig wirken, passt aber in den Kontext des Trainings.
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Beim Betreten und Verlassen des Übungsraumes (Dojo) ist es üblich, sich in Richtung der Kamiza zu verbeugen (Ort, wo der Trainer sitzt bzw. wo das Bild des Begründers des Aikido hängt).
Ebenso verbeugt man sich aus Höflichkeit zu Beginn und am Ende einer Partnerübung vor seinem Partner.
- Von der Garderobe bis zur Matte (Tatami) sollte man Hausschuhe tragen (aber nicht auf der Matte).
- Man sollte pünktlich zum Training erscheinen.
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Falls man aus irgendeinem Grund die Matte verläßt (z.B. WC aufsuchen, Übelkeit...), soll dies dem Trainer mitgeteilt werden.
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Finger- und Zehennägel sollten wegen der Verletzungsgefahr kurz geschnitten sein.
Aus demselben Grund sollten Schmuck, Uhren und Ringe während des Trainings abgelegt werden, Auch Kaugummi und ähnliches sind wegen der Erstickungsgefahr auf der Matte verboten.
Eine ausführliche Aufstellung bietet die Etiketteseite.
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